Ohrakupunktur nach NOGIER

Die Ohrakupunktur nach NOGIER ist eine Reflexzonentherapie und hat nichts mit der Körperakupunktur Chinas gemein. Periphere Störungen des Organismus bilden sich im Ohr über das Nervensystem ab. Das Ergebnis sind aktive Punkte, die auffällig werden, die man sehen, tasten oder auf Grund des geringeren Hautwiderstandes messen kann .Im Unterschied zur Körperakupunktur, bei der die Akupunkturpunkte auf den Meridianen immer vorhanden sind, sind die Punkte im Ohr nur auffindbar, sofern eine Störung, d.h. ein Krankheitsgeschehen vorliegt. Nur Stellen werden behandelt, die als aktive Punkte auffinbar sind.

 

Das die Wirkung der Ohrakupunktur wesentlich intensiver ausfällt , als das bei anderen Reflexzonen der Fall ist,  findet seine Erklärung in dem Tatbestand, das das Ohr von großen Nerven versorgt wird, deren Kerne im Hirnstamm des verlängerten Rückenmarks liegen und mit der dort befindlichen Formatio reticularis (entscheidende Schaltstelle zwischen dem Gehirn und dem Körper) verknüpft sind. Das im Ohr ausgelöste Signal gelangt also auf einem extrem kurzen Weg und daher fast ungestört zur Formatio reticularis, von dort weiter zum Gehirn und über die Nervenbahnen weiter zum Erfolgsorgan im Körper.

Die wichtigsten und bekanntesten Nerven sind dabei:Trigeminusnerv,Vagusnerv,parasympathischen System.
 

Bettina Gottschlich

Heilpraktikerin

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