Homöopathie

Das Ziel einer homöopathischen Behandlung ist die Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungkräfte, damit der Organismus eine Erkrankung aus eigener Kraft überwinden kann.

 

Im gesunden Zustand ist der menschliche Organismus in der Lage, sich selbst zu regulieren und sein Gleichgewicht nach Störungen durch verschiedene Reize und Einflüsse der Umwelt wieder herzustellen. Bei einer Erkrankung scheint diese Kraft nicht ausreichend zu funktionieren und braucht Unterstützung.

 

 

Wenn Sie Lust haben, noch etwas über die Theorie der Homöopathie zu erfahren, lesen Sie hier weiter:

 

Die oben genannte Selbstregulation des Menschen reagiert reflexartig und automatisch auf alle stärkeren Reizeinflüsse  mit einer Gegenraktion des Organismus zur Neutralisation des Reizes. Hierzu zählen natürlich auch die Wirkungen von Arzneimitteln. Ein simples Beispiel dafür ist:

Wenn sie eine Zeit lang unter der kalten Dusche stehen, reagiert ihr Köper mit "Gänsehaut" und zittern. Das sind seine

Gegenmaßnahmen, um die für ihn wichtige Körpertemperartur wieder einzuregeln.

 

 

Ähnlichkeitsregel der Homöopathie:

Die Erkenntnis, dass der Organismus auf diese Weise auf Reize von außen reagiert, brachte Samuel Hahnemann, den Begründer der Homöopathie, vor inzwischen mehr als 250 Jahren zu folgender Erkenntnis:

 

"Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in dem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll."

 

Was will uns Hahnemann damit sagen? Es ist möglich, eine Arznei zu finden, die sanft in den Organismus eingreift, dabei schnell und nachhaltig wirkt. Um das zu erreichen, muss sie dazu folgende Voraussetzung erfüllen:

 

Diese Arznei muss eine ähnliche Wirkung hervorrufen können, wie die Beschwerde, die der Patient zeigt, damit die Gegenreaktion des Körpers das Gleichgewicht wieder herstellen kann.

Ein Krankheitszeichen ist, wie im oberen Beispiel, "Frost/Kälte". Wenn wir jetzt eine homöopathische Arznei geben, die Frost/Kälte bewirken kann, dann produziert der Organismus als Gegenrreaktion für die Herstellung seinens Gleichgewichts Wärme/Hitze.

 

Arzneimittelprüfung in der Homöopathie

Wie findet man heraus, welche Erstwirkungen die Arzneien hervorrufen können?

Durch Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen!

Hahemann hat zusammen mit seinen Kollegen damit begonnen homöopathische Arzneimittel einzunehmen, und zwar so lange, bis sie anfingen Symptome zu entwickeln.

Die Symptome, die bei den Probanden daraufhin auftraten, wurden fein säuberlich notiert. Wenn sich mehreren Prüfern dieselben Symptome zeigten, spricht das für eine sichere Arzneiwirkung. Diese Aufzeichnungen dienen als Nachschlagewerk zum Vergleich mit den Patientensymptomen.

 

 

 

 

 

Bettina Gottschlich

Heilpraktikerin

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