Newsletter 3

Verschreibungssicherheit mit dem Symptomenlexikon

In Newsletter 1 und Newsletter 2 haben wir aufgezeigt, warum die gängigen Homöopathie-Methoden und Repertorien keine verlässliche Auskunft über die charakteristischen Wirkungen der homöopathi­schen Arzneimittel geben können. Wie lässt sich dieses Problem lösen?

Ein vollständiges Symptom besteht aus verschiedenen Bausteinen. Diese werden in Erinnerung an ihre ursprüngliche Bezeichnung “Zeichen“ genannt. Ein Beispiel – das Symptom „Drücken im Kopf beim Bücken“ besteht aus drei Zeichen:

  1. Beschwerde/Empfindung: Drückende Schmerzen
  2. Modalität: Bücken verschlimmert
  3. Ort: Kopf

Die charakteristische Wirkung einer Arznei zeigt sich in so genannten „Zeichenkombinationen“. Diese bestehen immer aus zwei Zeichen. Ein Zeichen wird somit immer durch ein weiteres Zeichen näher bestimmt. Für unser gerade erwähntes Beispiel ergeben sich drei mögliche Zeichenkombina­tionen:

  1. Beschwerde + Ort: Drücken im Kopf
  2. Beschwerde + Modalität: Drücken beim Bücken
  3. Ort + Modalität: Kopfschmerzen beim Bücken

Wenn man Arzneiprüfungen auf diese Weise studiert, wird man entdecken: Jede geprüfte homöo­pathische Arznei ist in der Lage, mehreren Prüfern ein immer gleich lautendes  unverwechselbares „Muster“ aufzuzwingen, nämlich gleich lautende Zeichenkombinationen.

Nun noch die Frage, weshalb es so wichtig ist, dass die charakteristische Wirkung bei mehreren Prüfern auftritt? Weil genau dies die charakteristische Wirkung einer Arznei ausmacht: Den unter­schiedlichsten Menschen ein und dieselbe (von Hahnemann so genannte) „Kunstkrankheit“ aufzu­zwingen. Wenn die charakteristische Kraft eines Mittels also darin besteht, sich den verschiedensten Prüfern gleichermaßen mitzuteilen, dann müssen sich die Arzneiwirkungen in einer Arzneiprüfung in gehäuften Zeichenkombinationen zu erkennen geben. Und tatsächlich – so ist es. Untersucht man unsere Materia medica mit diesem Fokus, erhält man für jedes Mittel durch die signifikante Häufung dieser Zeichenkombinationen ganz klare Arzneiwirkungsprofile – oft sogar solche, wie sie der etablierten Homöopathie bisher noch gar nicht bekannt waren und sind!

Das bisherige Problem der Homöopathie bestand darin, dass es kein Werkzeug gab, mit dem man diese charakteristischen Arzneiwirkungen zuverlässig bestimmen konnte. Diese Zeit ist nun endgültig vorbei!

Das digitale Symptomenlexikon nach Hahnemann (von Uwe Plate) erlaubt uns, die gesuchten Arzneiwirkungen zeitgemäß mit wenigen ‚Klicks‘ zu ermitteln. Es basiert auf den tatsächlichen Arzneimittelprüfungen und liegt damit jenseits aller “übersinnlichen Ergrübelungen“ und Deutungen. Und es ermöglicht damit allen Homöopathen eine präzise Wahl des passenden Arzneimittels mit einer bis dahin nie gekannten Verschreibungssicherheit.

 

Überprüfen Sie unsere Argumente und lernen Sie die Arbeit mit dem Symptomenlexikon nach Hahnemann kennen – Sie werden erstaunt sein!

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Referent: Michael Kohl, Heilpraktiker
 

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